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Gemüse am Markt

Die Märkte in Wien sind wahre Sehenswürdigkeiten. Es duftet nach frischem Obst und Gemüse, Kräutern und Blumen, Käse und Fleischspezialitäten. Es darf gehandelt werden und die Preise liegen manchmal deutlich unter jenen im Supermarkt. Deswegen stellen wir euch die 10 besten Lebensmittelmärkte in Wien vor – von Naschmarkt über Brunnenmarkt bis Kutschkermarkt.

  • Freyung, 1. Bezirk

    Die Wiener Freyung ist wohl einer der ältesten Marktplätze der Stadt – und nach dem Naschmarkt auch einer der bekanntesten. Seit mehreren hundert Jahren werden hier Waren verkauft. Heute gibt´s auf der Freyung nicht nur Handwerkskunst, sondern einen der größten Bio-Märkte Wiens. Rund 20 Stände bieten jeden Freitag und Samstag Lebensmittel aus biologischem Anbau an – von Gemüse bis Fleisch.

  • Karmelitermarkt, 2. Bezirk

    Der Karmelitermarkt zählt ebenfalls zu den ältesten Märkten Wiens. Obst und Gemüse sind an den rund 80 Ständen ebenso erhältlich wie Pferdefleisch, Käsespezialitäten oder Bio-Produkte. Freitags ergänzt ein Bauernmarkt mit knapp 40 Marktständen das Angebot. Plus: Im angesagten Karmeliterviertel finden sich zahlreiche In-Lokale wie das Fett+Zucker, das Harvest oder die Pizzeria Mari. Für alle, denen der Naschmarkt zu überfüllt ist!

  • Rochusmarkt, 3. Bezirk

    An der belebten Landstraßer Hauptstraße findet sich der Rochusmarkt. Hier mischen sich Filialen großer Lebensmittelproduzenten unter kleine Händler, insgesamt haben 40 Marktstände geöffnet. Der Vorteil: Das vielseitige Angebot wird durch die Shops rund um den Markt ergänzt.

  • Naschmarkt, 6. Bezirk

    Der Naschmarkt ist der bekannteste sowie größte aller Märkte in Wien und mittlerweile einer der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Bekannt ist der Naschmarkt vor allem für seine Lebensmittelstände, die viele Spezialitäten aus dem Ausland auf Lager haben. Die zahlreichen Lokale am Naschmarkt wie das Neni, Tewa oder Deli sind vor allem an lauen Sommerabenden einen Besuch wert.

  • Viktor Adler Markt, 10. Bezirk

    Der Viktor Adler Markt am Rande der Favoritenstraße wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, ist aber wichtiger Nahversorger im Grätzel. Die Marktstände unterteilen sich in Händler und Restaurants, darunter etwa das kürzlich eröffnete Fischspezialitäten-Lokal Sezai. Ergänzt wird das Angebot durch einen Bauernmarkt in einer Seitengasse– günstige Preise und Markttrubel inklusive.

Frau beim Markteinkauf

(c) Peter Bernik / shutterstock.com

  • Meidlinger Markt, 12. Bezirk

    Einer jener urigen Märkte in Wien, auf denen man gemütlich einkaufen kann – und der sich wie etwa der Brunnenmarkt immer mehr zum Trendgrätzel entwickelt. In Sachen Gastronomie empfehlen wir am Meidlinger Markt das Purple Eat, ein gemeinnütziges Projekt des Vereins Purple Sheep, mit täglich wechselnden Gerichten. Relativ neu ist der Stand „Anna am Meidlinger Markt“, wo Anna Putz französische Spezialitäten und kleine Snacks verkauft.

  • Meiselmarkt, 15. Bezirk

    Ein echtes Original ist der Meiselmarkt. Er ist im Moment der einzige aller Märkte in Wien, der in einer Halle untergebracht ist, genauer gesagt in einem ehemaligen Wasserspeicher. Neben den Marktständen im Untergeschoß gibt es in dem EKZ ein Shopping Center sowie einige Restaurants. Eine Regenwetter-Alternative zum nahe gelegenen Brunnenmarkt!

  • Schwendermarkt, 15. Bezirk

    Einst ein Fischmarkt, heute ein Nahversorger für die Bewohner der äußeren Mariahilfer Straße. Der kleine Schwendermarkt wurde vor einigen Jahren komplett renoviert und bietet Obst und Gemüse, ebenso wie Backwaren, Fleisch oder Fisch.

  • Brunnenmarkt, 16. Bezirk

    Was früher noch in Brunnen- und Yppenmarkt unterteilt war, ist heute ein gemeinsamer Markt mit rund 160 Ständen. Der Brunnenmarkt ist nicht nur günstig, sondern auch richtig multikulturell. Am und rund um das Marktgebiet haben sich mittlerweile außerdem einige Szenelokale etabliert, darunter das An-Do, das Einraum oder das Dellago.

  • Kutschkermarkt, 18. Bezirk

    Anders als am Brunnenmarkt, geht es hier richtig ruhig zu. Der Kutschkermarkt findet sich in einem Abschnitt der Kutschkergasse, der als Fußgängerzone angelegt wurde. Ausgewählte Marktstände mit Gemüse, Obst, Käsespezialitäten oder Slow Food-Eck – einfach durchschlendern und genießen! Unser Tipp für Frühaufsteher: Das Frühstück im Café Himmelblau, direkt am Kutschkermarkt.

Bildnachweis: Goran Bogicevic / shutterstock.com

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